Aktivitäten

Hier eine kleine Auswahl unserer Aktivitäten:

Ausflug aufs Schauinsland

Am 21. Mai 2017 waren wir mit einer großen Gruppe von über 20 Kindern auf dem Schauinsland. Für die meisten Kinder war es die erste Fahrt mit einer Seilbahn. Am Gipfel gab es kleine Snacks und wer wollte konnte auf den Schauinslandturm.

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Aktionen 2016

In Zusammenarbeit mit der Brauerei Ganter wurde im Advent eine Nikolausaktion auf dem Messegelände organisiert. Der Weihnachtsmann kam auf einer Kutsche mit Pferden und verteilte Süßigkeiten an die Kinder. Wie schon letztes Jahr freuten sich die Kinder über das vorweihnachtliche Spektakel.

Schluessel_16_1Im November konnten Dank der Spendengelder zwei Theaterbesuche organisiert und finanziert werden.  Zwölf Kinder besuchten die Theatervorstellung „Die kleine Hexe“. Eine weitere Gruppe von Pat_innen und Patenkindern besuchte „33 Bogen und ein Teehaus“ nach einem Roman von Mehrnousch Zaeri-Esfahani. Das Stück wurde im Werkraum aufgeführt und handelt von Flucht und der Ankunft in Deutschland. Zum Einstimmen trafen sich Pat_innen und Patenkinder davor auf dem Weihnachtsmarkt. So konnten auch jüngere Patenkinder teilhaben (das Theaterstück war erst ab 10 Jahren). Es gab Crêpes und Kinderpunsch für jeden und einige Patenkinder sind Riesenrad gefahren.

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Im Juni organisierten wir einen gemeinsamen Ausflug in den Karlsruher Zoo. Bei der tierischen Vielfalt konnte sich jedes Kind sein „eigenes“ Lieblingstier aussuchen und in der Sonne Pommes und Waffeln genießen.

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Seepferdchen mit der DLRG und der Initiative Schlüsselmensch: Der dritte Kurs

Viele der Kinder, die im Flüchtlingswohnheim St. Christoph leben, gehen sehr gerne ins Schwimmbad, können aber noch nicht schwimmen. Deswegen haben wir von der Initiative Schlüsselmensch in Kooperation mit der DLRG einen wöchentlichen Schwimmkurs im Haslacher Hallenbad organisiert. Seit April 2014 haben insgesamt 15 Kinder den Schwimmkurs mit dem Seepferdchen-Abzeichen abgeschlossen. Das Schwimmtraining ist für alle ein Riesenspaß!
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Jahresprogramm 2015

Das Programm für gemeinsame Aktionen aller Pat*innen und Patenkinder in diesem Jahr steht: Nach dem witzigen Spieleturnier im Februar veranstalteten wir eine Geocaching-Stadtrallye, einen Tag im Maisfeldlabyrinth, ein Sommerpicknickfest, Bowling und schließlich  adventliches Süßigkeiten basteln mit Lebkuchenhaus und Co.

Ausflug auf den Spielplatz

Ausflug auf den Spielplatz

Das Runde ins Eckige: Freundschaftsspiel St. Christoph versus THG

Die Fußball-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums St-Georgen hat unser Fußballteam aus St. Christoph zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Eine sportlich-spaßige Aktion wie wir sie uns wünschen: Jugendliche, die gemeinsam Fußball spielen, miteinander in Kontakt kommen und dabei vergessen, wie unterschiedlich ihr Alltag ist.

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Wir brauchen eine humane Flüchtlingspolitik!

Die Grünen haben Freiburger Flüchtlingsinitiativen zu einem Runden Tisch zum Thema Asyl und Flüchtlinge eingeladen. Das Freiburger Forum gegen Ausgrenzung und die Initiative Schlüsselmensch haben die Asylpolitik der Grünen scharf kritisiert und gefordert, anstatt das Asylrecht mit Sachzwangargumenten weiter zu verschärfen, sofort erste Schritte für eine humaneren Flüchtlingspolitik umzusetzen. Die Kritik haben wir in einer gemeinsame Pressemitteilung zusammengfasst: PM Humane Flüchtlingspolitik – Es fehlen selbst erste Schritte und ganz konkret: Erste Schritte für eine humanere Flüchtlingspolitik

Leider nur gut gemeint! Leserbrief an die BZ zur Berichterstattung über die Familie Ametovic

Die Badische Zeitung hat Ende Februar ausführlich über das Schicksal der achtköpfigen Familie Ametovic berichtet, die Ende Januar nach Serbien abgeschoben wurden. Es wurde ein Redakteur entsandt, der das Schicksal von Frau Ametovic und ihren sechs Kindern reißerisch und respektlos ausgeschlachtet und dabei tief in die Vorurteilskiste gegriffen hat. Leider nur gut gemeint, finden wir! Badische Zeitung Replik

 

Offener Brief an die SPD

Im November 2013 hat unsere Initiative den Engamentpreis der Friedricht-Ebert-Stiftung verliehen bekommen (ausgeschrieben via FES Ehemalige e.V.). Heute, am 3. Juli 2014, sollen Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien im Bundestag zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden, wie im Koalitionsvertrag zwischen den Unionsparteien und der SPD festgelegt. Wir sehen eine große Diskrepanz zwischen einerseits unserer Auszeichnung für den Einsatz von vor allem Romaflüchtlingen durch die SPD-nahe FES und der von der Partei betriebenen Politik.

Deshalb haben wir gestern alle Bundestagsabgeordneten in einem offenen Brief dazu aufgefordert, gegen das Gesetz zu stimmen:

Freiburg, den 02.07.2014

Für die Rechte von Roma-Flüchtlingen – Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien sind keine „sicheren Herkunftsländer“

Sehr geehrte/r Frau/Herr

wir, die Initiative|SCHLÜSSELMENSCH, engagieren uns für Flüchtlinge in Freiburg. Kern unserer Arbeit ist es, Patenschaften zwischen jungen Menschen und Kindern aus dem Flüchtlingswohnheim St. Christoph zu vermitteln, um für die Kinder die Chancen auf Teilhabe an unserer Gesellschaft zu verbessern. Die Mehrheit dieser Kinder sind Roma.

Im Dezember letzten Jahres hat uns die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung unter der Schirmherrschaft von Ministerin Manuela Schwesig ihren Engagementpreis (ausgeschrieben via FES-Ehemalige e.V.) verliehen. Dieser Preis zeichnet „soziale Initiativen und Projekte aus, die Schwache oder Benachteiligte unterstützen“.[1] Unserer Ansicht nach gibt es eine offensichtliche Diskrepanz zwischen dieser Auszeichnung und der von der Bundespartei SPD betriebenen Politik.

Wir kritisieren, dass sich die SPD im Koalitionsvertrag darauf eingelassen hat, die Länder Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien als „sichere Herkunftsländer“ einzustufen. Die Bundesländer unter SPD-Regierungsbeteiligung haben bereits angekündigt im Bundesrat gegen den Entwurf zu stimmen. Offenbar erkennen nicht nur wir als Preisträger, sondern auch große Teile Ihrer Partei, dass die von Ihnen geplanten politischen Vorhaben mit Ihren Grundwerten nicht übereinstimmen.

Rechtlich würde die Neu-Einstufung dieser Länder zur Folge haben, dass die Asylanträge in einem verkürzten Verfahren als unbegründet abgelehnt werden können, da die „Grundannahme der Verfolgungsfreiheit“ besteht. Offensichtlich verfolgt diese Politik das Ziel, Roma die Möglichkeit zu nehmen, in Deutschland Schutz zu suchen.

Dadurch entzieht sich die Partei einer verantwortungsvollen Asylpolitik.

Die angenommene Sicherheit in den besagten Staaten ist für Roma nicht gewährleistet. Ihre systematische Ausgrenzung und Diskriminierung wird von vielen Seiten bestätigt. Fälle von rassistisch motivierten Übergriffen und lebensbedrohlichen Situationen in o.g. Staaten sind ausreichend dokumentiert.[2] Angesichts dieser Verhältnisse erscheint der Begriff der „sicheren Herkunftsländer“ geradezu absurd.

Dass einerseits wir als Initiative für unsere Integrationsarbeit mit Roma von der Ebert-Stiftung gewürdigt werden, während auf der anderen Seite die SPD als Regierungspartei eine Politik betreibt, die die Ausgrenzung und Ablehnung dieser Menschen zur Folge hat, bringt einen offenkundigen Widerspruch in der Politik der SPD zu Tage.

Wir fordern Sie dazu auf, sich zu den Grundwerten der SPD zu bekennen und gegen das Gesetz über die sicheren Herkunftsländer zu stimmen: machen Sie Gebrauch von Ihrer Gewissensfreiheit! Wirken Sie darüber hinaus auch im weiteren Gesetzgebungsverfahren darauf hin, die Rechte von Geflüchteten in unserer Gesellschaft nicht weiter zu beschneiden.

Laura Gorriahn (1. Vorsitzende)
i.A. der Initiative|SCHLÜSSELMENSCH

Weitere Mitunterzeichnende:

Prof. Dr. Albert Scherr
Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung in Freiburg

Claus Georg-Nolte
für die Jusos Freiburg

Sarina Pfeiler
für die Hochschulgruppe Freiburg der Stipendiat_innen der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Unsere Pressemitteilung zu der Aktion finden Sie/ihr hier:

PM_Inititiative|SCHLÜSSELMENSCH


[1]Siehe: http://www.engagementpreis.de/ueber-den-preis; sowie die entsprechende Pressmitteilung:http://www.engagementpreis.de/downloads/Engagementpreis_Schluesselmensch.pdf

[2] Vgl. z.B. die Berichte von Human Rights Watch und Pro Asyl: http://www.hrw.org/sites/default/files/reports/bosnia0412ForUpload_0_0.pdf/http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/Serbien_kein_sicherer_Herkunftsstaat.pdf; aber auch die Einschätzung der Europäischen Kommission, die in ihrem Bericht zur Bewertung der Integration der Roma festellt, dass diese in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Bildung, Beschäftigung und Wohnraum stark diskriminiert werden. Vgl. Bericht der Europäischen Kommission unter http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-14-249_de.htm


Orchesterbesuch

Im Juni lud uns das Akademische Orchester zu einer seiner Proben ein. Einige der Musiker_innen verkürzten ihre Pause und stellten uns darin einzeln ihre Instrumente vor. Jedes der Kinder durfte sich sein Lieblingsinstrument aussuchen und sich neben den/die entsprechende Musiker_in setzen, dann ging die Probe wieder los. Es fühlte sich fast an, Mitglied des Orchesters zu sein, wenn man inmitten des Instrumentemeeres um sich guckte. Wem langweilig wurde, der konnte „sein“/ Instrument anmalen.
Das Highlight kam danach. Nach ca. zwanzig Minuten verließen wir mit einigen der Musiker_innen die Probe und durften dann jedes der Instrumente selbst ausprobieren!


Baumwipfelpfad

Zum Start in die Herbstferien 2013 haben wir gemeinsam mit unseren „Partners“ (Eine Wortschöpfung der Patenkindern) einen Ausflug zum Baumkronenpfad nach Waldkirch unternommen. Mit viel Proviant und Vorfreude auf den gemeinsamen Tag sind wir gegen halb 11 Uhr am Flüchtlingswohnheim St. Christoph gestartet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (unser Bus kam nicht wie geplant und wir mussten nach einer anderen Route Ausschau halten) sind wir aber dann doch in Waldkirch angekommen und haben unseren Partners und uns erst mal eine Verschnaufpause auf einem Spielplatz gegönnt.

Danach ging es gestärkt los und wir machten uns auf den Weg zum Baumkronenpfad, der sich auf einem Berg befand. Der Aufstieg war wirklich sehr schön gestaltet. Es gab viele, verschiedene Stationen, an denen man einiges über Pflanzen und Tiere, die dort leben, lernen konnte. Allerdings konnte dies nicht völlig vom „Berg-auf-gehen“ ablenken und alle waren froh, endlich oben angekommen zu sein und den Weg durch die Baumkronen zu starten.

Wir begaben uns auf einen kniffligen Pfad, der in einiger Höhe an den Bäumen angebracht war, und den unsere Partners eindeutig leichtfüßiger und geschickter überwindeten als wir „Großen“. Außerdem gab es noch einen Barfußpfad und eine Plattform, von der man eine wunderschöne Aussicht über Waldkirch und die gegenüberliegende Festung hatte. Nach mehrmaligen Durchgängen der verschiedenen Pfade und natürlich auch ein paar weiteren Pausen, machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Jeder, der wollte, konnte den Abstieg durch eine abenteuerliche Rutschpartie beschleunigen. Allerdings sind wir dadurch nicht wirklich schneller am Fuße des Berges angelangt. Die Teppich-Rutsche wirklich zu besteigen, machte dem einen oder anderem dann doch mehr Angst als erwartet – zu Fuß wollte man jedoch auch nicht gehen.
Nach einiger Zeit sind wir aber alle gesund und munter unten angekommen und wieder Richtung Freiburg gestartet. Müde und erschöpft, aber zufrieden und sehr glücklich sind wir am Abend alle wieder im St. Christoph eingetroffen.